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Ein psychoanalytischer Zugang zur Depression: Bindung und Mentalisierung

Interpersonelle Schwierigkeiten, insbesondere Erfahrungen von Verlust und Zurückweisung, wurden in psychoanalytischen Depressionstheorien und der Bindungstheorie als wesentliche Faktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Depression beschrieben. Diese fanden jedoch in den letzten Jahrzehnten aufgrund eines psychopharmakologischen Schwerpunktes wenig Berücksichtigung in der Konzeptualisierung und Behandlung der Depression. Aktuell haben eine vermehrte Rezeption der Bindungsforschung in der Literatur und die Entwicklung des Konzepts der Mentalisierung interpersonelle und soziale Beeinträchtigungen wieder in den Blickpunkt gerückt. Der Artikel gibt einen Überblick über bindungstheoretische und mentalisierungsbasierte Ansätze der Depression und stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor. Die Konzepte werden anhand von Fallvignetten veranschaulicht.

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