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Ex-Fußballer häufiger depressiv

Mentale Probleme nach aktiver Karriere.

Eine von der weltweiten Spielergewerkschaft FIFPro in Auftrag gegebene Studie zeigt auf, dass mentale Krankheiten bei früheren Fußball-Profis häufiger auftreten als bei anderen untersuchten Bevölkerungsgruppen.

Von den über 300 befragten Fußballern gaben 39 Prozent der Ex-Profis an, an Depressionen und Angstzustände zu leiden. Dem gegenüber stehen 26 Prozent der für die Studie befragten aktiven Spieler. Die befragten Fußballer kamen aus den Niederlanden, Schottland, Irland, den USA, Australien und Neuseeland.

Anhand der ausgewerteten Angaben der Befragten zählte die Studie mehrere sogenannte Stressoren auf, die zu psychologischen Problemen führen können. Spiel- und Trainingspausen von mehr als vier Wochen würden genauso dazugehören wie Operationen, der Tod eines Familienmitgliedes und der soziale Umgang mit Trainern und Mitspielern. Die Spielergewerkschaft FIFPro (Fédération Internationale des Associations de Footballeurs Professionnels) hoffe daher, durch diese Studie das Thema Depressionen im Fußballsport weiter enttabuisieren zu können.

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