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Psychotherapie zwischen hysterischem Elend und gemeinem Unglück

Der Autor vertritt die Ansicht, dass Psychologie und Psychotherapie nicht in der Lage sind, die ökonomischen Gegebenheiten zu erklären. Sie können aber die sozialpsychologischen Faktoren verstehen, die Einfluss darauf haben, wie sich Menschen in einer gegebenen Situation voraussichtlich verhalten werden. Nach einer kurzen Darstellung der Freud'schen Theorie des anal-sadistischen Charakters und der Parin'schen Lehre von den Anpassungsmechanismen wird unter Rekurs auf die 30-jährige Geschichte neoliberaler Indoktrination und auf den massenwirksamen Erfolg des Rechtspopulismus sowie anhand dreier Vignetten von typischen Psychotherapiepatient(inn)en, die Opfer der Wirtschaftskrise geworden sind, die Meinung vertreten, dass kaum ein positiver Ausgang aus dieser erwartet werden kann. Gleichwohl können Psychotherapeut(inn)en mit ihrer Arbeit als Fachleute und ihrem Engagement als citoyens zu einer besseren Zukunft beitragen.

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