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Das Leiden von Kindern als politische Herausforderung verstehen

Der Beitrag präsentiert Teilergebnisse einer Studie, in der die Verletzlichkeit und Widerstandskraft eritreischer Kinder mit qualitativen Methoden erforscht wird. 30 im Krieg geborene Eritreerinnen und Eritreer reflektierten retrospektiv ihre Befindlichkeit in Kriegs- und Nachkriegsphasen ihres Landes. Die Analyse anhand der Theorie sequentieller Traumatisierung (Keilson, Becker) bekräftigte zwei auch im Kontext "entwickelter" Gesellschaften relevante Aspekte: 1. die nachhaltig destruktive Auswirkung früher Gewalt- und Deprivationserfahrungen und 2. die Bedeutung konstruktiver, möglichst früh einsetzender Unterstützung für betroffene Kinder. In diesem Sinn werden Elemente eines in afrikanischen Ländern realisierten Early Childhood Care and Development – Programms als Anregung zu sozialpolitischem Handeln diskutiert.

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