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"Liebe will risikiert sein!" - Be-handeln (in) der Adoleszenz

Der Artikel beschäftigt sich mit dem Thema des Übergangs von der normalen zur pathologischen Entwicklung in der Adoleszenz. Die dabei auftretende Störung in der Bewältigung alterstypischer Lebensvollzüge wird als Ausdruck gestörter seelischer Regulation verstanden und ein entwicklungspathopsychologisches Modell vorgestellt. Daraus ergibt sich die Indikation für eine entwicklungsfördernde Psychotherapie, die in einem geschützten Therapieraum durch psychotherapeutische Arbeit und reale Interaktion zur Befähigung beiträgt, seelische Funktionsstörungen zu relativieren oder zu überwinden. Implizit wird ein Beitrag zur gesellschaftlichen Erziehung junger Erwachsener durch eine Ausrichtung auf Individuierung geleistet.

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