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Pflege 28. Juni 2017

Uroonkologie: Tabus brechen

Onkologische Rehabilitation verbessert die Lebensqualität

Das Prostatakarzinom ist der derzeit beim Mann am häufigsten diagnostizierte maligne Tumor. Nicht jedes Prostatakarzinom schränkt den Lebenskomfort oder die Lebensdauer vollkommen ein — für die Betroffenen ergeben sich neue Herausforderungen. Diese Herausforderungen rund um das Thema Uroonkologie und damit verbundene Tabus standen Mitte Mai beim 3. LEBENS. MEDizinischen Kongress — Pflege im Lebens.Med Zentrum Bad Erlach im Fokus.

Aufgrund der verbesserten Lebenserwartung und den medizinischen Fortschritten in der Urologie und Onkologie nimmt die Zahl der Menschen, die mit einer Krebserkrankung leben, zu. Rehabilitation als Teil eines uroonkologischen Gesamtkonzeptes gewinnt daher an Bedeutung. „Begleiterkrankungen bei den uroonkologischen Patienten, wie Depressivität, Distress, Müdigkeit oder Erschöpfung, werden bei dem evidenzbasierten und hochwirksamen Verfahren der Onkologischen Rehabilitation behandelt“, stellte Univ.-Prof. Dr. Alexander Gaiger, Ärztlicher Leiter der Abteilung Onkologische Rehabilitation, Lebens.Med Zentrum Bad Erlach, fest. Allerdings nehmen derzeit nur etwa fünf Prozent der Betroffenen diese Möglichkeit in Anspruch, wie Pflegedienstleiter DGKP Jürgen Friedl, MSc und Organisator der Veranstaltung feststellte.

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