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Pflege 9. Juni 2017

Ambivalenz, Alter und Agency

Die empirisch feststellbare Differenz zwischen kalendarischem und subjektiv empfundenem Alter bei älteren Menschen wird in unterschiedlichen Modellen im Zusammenhang mit der Ausbildung einer Altersidentität erklärt. Aus biographischer Perspektive wird im vorliegenden Beitrag anhand von zwei maximal kontrastierenden Fällen gezeigt, wie im Sprechen über das eigene Alter Ambivalenz zum Ausdruck kommt und welche narrativen Umgangsweisen mit dieser Ambivalenz sich rekonstruieren lassen. Auf diese Weise soll gezeigt werden, dass die in den unterschiedlichen Modellen vorgenommenen Konzeptualisierungen von Altersidentität eher mögliche Formen des Umgangs mit alter(n)sspezifischen Ambivalenzen beschreiben, als dass sie als umfassende Erklärungsansätze zu verstehensind.

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