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Pflege 14. Februar 2017

Demenz: Der gestörte Tag-Nacht-Rhythmus

Wenn die Nacht zum Tag wird

Derzeit leben in Österreich etwa 115.000 bis 130.000 Demenzkranke. Fast alle Erkrankten zeigen typische Symptome. Ein besonders häufig auftretendes Phänomen ist ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus, dessen Intensität stark schwankt und im Laufe der Erkrankung zunimmt.

Für die Angehörigen und die professionellen Pflegekräfte sind häufig nicht die zunehmenden kognitiven Defizite die größte Belastung in der Pflege und Betreuung, sondern vielmehr andere auftretende Symptome, insbesondere herausfordernde Verhaltensweisen. Fast alle an Demenz erkrankten Menschen zeigen diese — phasenweise oder dauerhaft im Rahmen des Krankheitsverlaufs. Ein besonders häufig auftretendes Phänomen ist ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus, welcher Studien zufolge bei circa 44 Prozent aller Menschen mit Demenz im Laufe der Erkrankung auftritt. Schlafstörungen bilden damit einen der Hauptgründe für einen Einzug in eine vollstationäre Pflegeeinrichtung. Denn sie führen häufig nicht nur zu erheblichen Belastungen im familiären Zusammenleben, sondern auch zu Schlafstörungen und Erschöpfung bei der Hauptpflegeperson.

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