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Pflege 14. Juli 2016

Bilddokumentation des Theatergeschehens — mit Inspiration

Zunächst als Dokumentation und Werbemittel für das — zeitlich limitierte — Bühnengeschehen eingesetzt, entfaltete sich die Theaterphotographie bald in eine höchst kunstfertig ausgeübte Bildform. Gefühle, Stimmungen, Spannungen wurden auf den kurzen Moment der Aufnahme komprimiert. Legendäre Theaterphotographien haben Symbolcharakter erhalten — Josef Meinrad als Mann von LaMancha oder Oskar Werner als Torquato Tasso sind auch als Photo zu Ikonen geworden. Wien war früh Zentrum der Theaterphotographie, das Österreichische Theatermuseum verfügt mit mehr als 700.000 Abzügen über einen wahren Schatz und FLUSS — die NÖ Initiative für Foto- und Medienkunst bietet bei den 28. Weinviertler Fotowochen vom 23. Juli bis 6. August im Schloss Wolkersdorf die Gelegenheit mit zwei zeitgenössischen Vertretern des Genres Methoden, technische und formale Mittel und Herangehensweisen knnenzulernene und auszuprobieren. Als einer von zwei Lektoren fungiert der Tiroler Rupert Larl, der seit mehr als 20 Jahren als Photograph am Tiroler Landestheater das Geschehen in den medialen Kontext setzt: „Der Theaterfotograf soll helfen, eine Produktion zu verkaufen. Sein Bild soll das Versprechen für einen Abend in Selbstvergessenheit, Amüsement und Alltagsferne abgeben.“

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