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Pflege 1. September 2009

Medikamenteninteraktionen in der Geriatrie

Arzneimittelinteraktionen treten vor allem bei älteren Patienten aufgrund der Vielmedikation (Polypragmasie) auf und können zu unerwünschten Wirkungen führen. Diese können sich in unspezifischen Symptomen wie Schwindel, Fallneigung, Müdigkeit oder Verwirrtheitszuständen äußern und durch Fehleinschätzung eine Verschreibungskaskade auslösen. Medikamentenwechselwirkungen können auf allen Ebenen der Pharmakodynamik und Pharmakokinetik stattfinden, wobei vor allem der CYP-Enzym abhängige Metabolismus von besonderer Bedeutung ist. Arzneimittelinteraktionen treten häufig auf und auch klinisch relevante Interaktionen sind nicht selten und kommen auch vor allem bei Medikamenten mit einer geringen therapeutischen Breite vor. Diese sind zumeist durch eine Dosisreduktion oder einen Wechsel auf ein anderes Medikament beherrschbar. Aber auch bei unspezifischen Symptomen sollte eine Arzneimittelineraktion in Betracht gezogen werden.

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