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Zugangs- und Verschlusstechniken für NOTES

GRUNDLAGEN: Der Zugang zur Peritonealhöhle und sein Verschluss sind fundamentale Herausforderungen in der Etablierung von NOTES (Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery). Diese Übersicht erörtert verschiedene Möglichkeiten der Desinfektion der Zugangswege sowie unterschiedliche endoskopische Methoden der Eröffnung und des Verschlusses am Magen und Kolon. METHODIK: Literaturübersicht sowie persönliche Erfahrungen und Kommunikationen. ERGEBNISSE: Im Tiermodell haben sich für den transgastrischen und den transkolonischen Zugangsweg Dekontaminationsprotokolle als effektiv erwiesen, intraabdominelle Infektionen zu verhindern. Gastrotomien können mit Nadelmesser, Sphinkterotom und Ballondilatator sicher hergestellt werden. Für die Schaffung einer Kolotomie ist ein Nadelmesser ausreichend. Eine Vielzahl an Instrumenten und Methoden, welche sich von komplizierten Prototypen über kommerziell erhältliche Instrumente erstreckt, wurden mit unterschiedlichem Erfolg für den Verschluss von Enterotomien getestet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Dekontamination, endoskopische Eröffnung und Verschluss des Magens scheinen sowohl im Tiermodell als auch im Menschen sicher zu sein. Kolotomien konnten im Tiermodell erfolgreich endoskopisch erzeugt und verschlossen werden. Die Weiterentwicklung und Optimierung von endoskopischen Verschlussmethoden sind zwingend notwendig, wenn NOTES zur klinischen Routine werden soll.

E. Sporn, B. W. Miedema, J. A. Astudillo, K. Thaler, European Surgery

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