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Der axillokoronare Bypass – ein exotische, aber hilfreiche Graft-Variante in der Koronarchirurgie

GRUNDLAGEN: Der axillokoronare Bypass ist eine extraanatomische Bypassgraft-Variante, welche dann indiziert ist, wenn eine Resternotomie oder ein Bypass-Anschluss an die Aorta ascendens vermieden werden sollen. METHODIK: Üblicherweise wird ein Vena saphena magna graft verwendet, die Arteria radialis stellt aber auch eine mögliche Option dar. Speziell sollte auf einen spannungsfreien Verlauf in der Regio infraclavicularis, auf eine weite Öffnung des interkostalen Durchtritts sowie auf eine Platzierung in der Pleurahöhle, welche eine Einklemmung oder Kompression durch die Lunge verhindert, geachtet werden. ERGEBNISSE: Bypass flows und Flow Profile scheinen adäquat zu sein. Ebenso sind die in der Literatur berichtete perioperative Letalität und frühe Bypass-Offenheitsrate zufriedenstellend. Einzelfälle von durchgängigen axillokoronaren Bypassgrafts nach 5 bis 8 Jahren sind bekannt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Mehr Information über die Bypassdurchgängikeit muss angesammelt werden um die Langzeit-haltbarkeit zu beurteilen.

J. Bonatti, H. Hangler, L. Müller, D. Oturanlar, L. Posch, A. Krismer, M. Sieb, T. Schachner, G. Feuchtner, G. Laufer, European Surgery

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