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Komplikationen nach elektiver Rektumchirurgie

GRUNDLAGEN: Chirurgische Standardisierung, neue Operationsmethoden sowie multimodale Therapieansätze erzielten deutliche Fortschritte in der Behandlung des Rektumkarzinoms. METHODIK: Übersicht zur Vermeidung und zum Management von Komplikationen bei Rektum Karzinom Chirurgie. ERGEBNISSE: Anatomische Dissektion des Mesorektums ermöglicht optimale lokale Kontrolle sowie eine Reduktion der Lokalrezidivrate. Die Technik der intersphinkteren Resektion erlaubt eine Kontinenzerhaltung selbst bei tiefsitzenden Rektumkarzinomen. J-Pouch und die rezent beschriebene Koloplastik verbessern die funktionellen Ergebnisse nach Rektumresektion. Neoadjuvante Therapieansätze erzielen eine bessere lokale Tumorkontrolle sowie eine erhöhte Rate an kontinenzerhaltenden Operationen. Obwohl die postoperative Morbidität bei elektiven Eingriffen niedrig ist, sollten trotz onkologischer Verbesserung und dem Wunsch nach Kontinenzerhaltung mögliche Komplikationen bedacht werden. Dieser Literaturübersicht konzentriert sich auf operationsspezifische Komplikationen nach elektiver Chirurgie des Rektumkarzinoms sowie auf den Einfluss von neoadjuvanten Therapieregimen und perioperativen Management auf die postoperative Morbidität. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei entsprechender Erfahrung und Berücksichtigung anatomischer, physiologischer und technischer Besonderheiten des Rektums sowie des Beckenbodens lässt sich die onkologische Rektumchirurgie mit niedriger Komplikationsrate realisieren.

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