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Mitralklappenrekonstruktion bei Patienten mit Kardiomyopathie

GRUNDLAGEN: Die Mitralklappeninsuffizienz (MI) ist eine häufige Komplikation bei Patienten mit einer terminalen Herzinsuffizienz. Diese Patienten wurden entweder medikamentös oder mittels Mitralklappenersatz (MKE) behandelt. Beide Behandlungsformen sind mit einem schlechten Outcome behaftet. Die Mitralklappenrekonstruktion (MKR mit Reduktionsannuloplastie) könnte die Überlebensrate verbessern und die Notwendigkeit für den MKE reduzieren. METHODIK: Einundvierzig Patienten mit einer Auswurffraktion (EF) < 35%, terminaler Herzinsuffizienz und einer Mitralinsuffizienz > 2 wurden mittels einer Mitralklappenannuloplastie behandelt. ERGEBNISSE: Die 30-Tage-Mortalität betrug 12% (n = 5). Sieben Patienten starben im weiteren Verlauf. Es bestand bei sieben Patienten die Notwendigkeit für die Implantation einer intraaortalen Ballonpumpe (IABP). Die aktualisierte 1-, 2- und 5-Jahres-Überlebensrate betrug 87%, 84% und 57%. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die MKR ist eine sichere und effektive Operationsmethode, welche die MI korrigiert und eine neue Strategie für Patienten mit MI und terminale Kardiomyopathie darstellt.

L. Salaymeh, I. Ovcina, St. Schweiger, B. Rigler, European Surgery

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