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Neurologie 1. August 2008

Das österreichische Stroke-Unit-Register

Seit dem Jahr 2003 wird von der Gesundheit Österreich GmbH das österreichische Stroke-Unit-Register betrieben, an dem derzeit 26 der 32 österreichischen Stroke Units teilnehmen. Das Projekt wird durch das BMGFJ finanziert und auf inhaltlicher Ebene durch ein Expertengremium begleitet. Der vorliegende Artikel beschreibt Ziele, Organisation, Methodik und Datensatz des Registers. Hauptziel des Registers ist die Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung im Behandlungsprozess von Schlaganfallpatienten in Stroke Units. Hierfür werden über eine passwortgeschützte Interneteingabemaske Daten erhoben, mit dem Expertengremium diskutiert und in Form von Auswertungen (österreichweite Standardauswertungen und Benchmarking-Auswertungen) kontinuierlich an die teilnehmenden Zentren rückgemeldet. Der Datensatz des Registers ist modular aufgebaut und umfasst Daten über das Ereignis, den Zutransport, die Krankenhausaufnahme, den Aufenthalt und die Leistungen in und die Entlassung aus der Stroke Unit sowie das 3-Monats-Follow-up. Von 2003 bis 2007 wurden insgesamt rund 27.000 Fälle (davon rund 20.000 Schlaganfälle) in das Register eingegeben.

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