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Pulmologie 11. April 2014

Therapie-Prognose

Neue Biomarker für COPD im Visier.

Das Ziel, neue prognostische Ansätze für die COPD-Therapie zu finden, verfolgt Dr. Nicole Lüneburg vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf.

Im Zentrum einer geplanten Pilotstudie steht der L-Arginin/NO-Stoffwechsel bei COPD. Dabei geht es um die Wirkung der Botenstoffe Stickstoffmonoxid (NO) und asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA) bei Entstehung und Fortschreiten der Krankheit. Einige Studien aus dem Bereich kardiovaskulärer Erkrankungen haben zuvor ergeben, dass Marker des L-Arginin/NO-Stoffwechsels sich nicht nur gut als Biomarker eignen, sondern auch therapeutische Ansätze bieten. Die Forschungsfragen Lüneburgs (Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie): Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Dimethylargininen und der Prognose und dem Therapieverlauf der COPD? Eignen sie sich als mögliche Biomarker der COPD? Um diese Fragen zu klären, sollen induziertes Sputum und Plasma von Patienten aus dem bereits laufenden Studienprojekt COSYCONET mit etwa 3.000 COPD-Patienten verwendet werden.

Für die Pilotstudie erhielt Lüneburg das von GSK gestiftete Deutsche Forschungsstipendium für Klinische Pneumologie. Das Stiftungsgeld von 10.000 Euro soll für die Pilotstudie verwendet werden, bei der zunächst Proben von rund 100 COPD-Patienten aller Schweregrade aus der COSYCONET-Studie untersucht werden.

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