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Pulmologie 1. Dezember 2010

Die ambulant erworbene Pneumonie (CAP)

  • Einleitung
  • Definition
  • Epidemiologie
  • Ätiologie und Pathogenese
  • Zusammenhang zwischen Erregerspektrum und anamnestischen Angaben
  • Pneumokokken-Antigen-Nachweise im Urin
  • Legionellen-Antigen-Nachweise aus Urin
  • Bakterielle Erreger der CAP und Resistenzdaten laut „Österreichischen (AURES 2009)
  • und Europäischen (EARSS 2008) Resistenzbericht“
  • Klinisches Bild der CAP
  • Risikostratifizierung der CAP
  • Antimikrobielle Therapie der CAP
  • Empirische antimikrobielle Therapie der CAP im Erwachsenenalter
  • Gezielte antimikrobielle Therapie der CAP bei nachgewiesenem Erreger
  • Risikofaktoren und Prävention
  • Therapieversagen
  • Pleuraerguss
  • Aspirationspneumonie
  • Lungenabszess
  • Besondere Erreger
  • Weiterführende Weblinks
  • Literatur
  • Vorbereitungsfragen zur Facharztprüfung

Einleitung

Die Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit und trotz aller Fortschritte auf dem Gebiet der Diagnostik, der antimikrobiellen Therapie und Intensivmedizin noch immer mit einer hohen Mortalität verbunden. In den 2005 gemeinsam publizierten Richtlinien von der „American Thoracic Society (ATS)“ und der „Infectious Diseases Society of Amerika (IDSA)“ werden die „ambulant erworbene Pneumonie“ (community acquired pneumonia, CAP) von der „nosokomiale Pneumonie“ (hospital acquired pneumonia, HAP) bei Erwachsenen unterschieden. Die HAP wird noch weiter in eine „Ventilator-assoziierte Pneumonie“ (ventilator-associated pneumonia, VAP) bei maschinell beatmeten Patienten sowie in eine „Lungenentzündung bei chronisch Kranken oder Heimbewohnern“ (sog. health-care associated pneumonia, HCAP) unterteilt. Die bekannten klinischen Einteilungen in typische und atypische Pneumonie, sowie in Lobär-, Broncho- und interstitielle Pneumonie, werden bis heute noch verwendet, spielen aber bei der Behandlungsstrategie kaum eine Rolle. Stattdessen sind hierfür Faktoren wie CAP oder HAP, Alter, antimikrobielle Vortherapie, Komorbiditäten, Immunsuppression sowie die Reiseananmese entscheident.

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