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Onkologie 1. August 2007

Klinische Relevanz von Biomarkern bei der Skelettmetastasierung von Malignomen

Biomarker, als biochemische Substanzen des Kollagenstoffwechsels, fallen beim Knochenumbau an und können als Parameter des Knochenmetabolismus sowohl im Serum, als auch im Harn bestimmt werden. Diese An- und Abbauprodukte des Knochens werden bereits zur Bestimmung der Knochenformation und -resorption bei der Osteoporose genutzt. Knochenmetastasen weisen ebenfalls einen erhöhten Knochenumbau auf. Bisher werden die ossäre Metastasierung und der Progress der Ausbreitung maligner Zellen in den Knochen lediglich mit bildgebenden Verfahren, wie konventionellem Röntgen, Knochenszintigraphie oder Magnetresonanztomographie, in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung diagnostiziert. Biomarker könnten zukünftig frühzeitig, kostengünstig Skelettmetastasen, deren Verlauf und deren Ansprechen auf Therapiemaßnahmen erfassen. Derzeit ist der klinische Nutzen noch unzureichend dokumentiert und die Bestimmung ineffizient. Durch die Optimierung der Bestimmung von Knochenumbaumarkern und zusätzlichen neuen Serumparametern des Knochenmetabolismus, wie OPG, RANKL, könnten in absehbarer Zeit neue diagnostische und prognostische Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

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