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Onkologie 16. März 2013

Die adjuvante Chemotherapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom ist die häufigste Krebstodesursache.

 

In der westlichen Welt ist das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) die häufigste Krebstodesursache. In Österreich erkranken etwas weniger als 4000 Personen pro Jahr an einem Lungenkarzinom, bei etwa 3400 Todesfällen pro Jahr [1]. Frauen machen ungefähr ein Drittel der Betroffenen aus und zeigten, im Gegensatz zu Männern, im vergangenen Jahrzehnt einen zahlenmäßigen Anstieg.

Zum Zeitpunkt der Diagnose befinden sich etwa 25–30 % der Erkrankten in einem Tumorstadium, das primär operabel ist. Gemeint sind damit die Stadien IA und II, sowie eingeschränkt auch IIIA. Für das Stadium IIIA ist das Ausmaß des mediastinalen Lymphknotenbefalls zum Zeitpunkt der Diagnose für eine eventuell primäre Operation entscheidend. Eine onkologisch korrekte Resektion stellt eine wesentliche Voraussetzung für eine mögliche Heilung dar. Im Rahmen der Reklassifizierung des TNM-Stagings für Lungenkrebs zeigten sich in der aktuellen 7. Klassifikation für 9137 chirurgisch behandelte Patienten folgende Werte für das Fünfjahresüberleben: Stadium IA 66 %, IB 56 %, IIA 43 %, IIB 35 % und Stadium IIIA 23 % [2]. Diese Werte sind unbefriedigend und in der Vergangenheit wurden zahlreiche Studien zur adjuvanten Chemotherapie durchgeführt mit dem Ziel die Heilungsquote der Patienten zu verbessern. Daten zu diesen Studien werden in dieser Übersicht zusammengefasst. Die neoadjuvante Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms wird hier nicht besprochen.

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