zur Navigation zum Inhalt
 
Onkologie 5. November 2012

Reader’s Digest der Pathophysiologie von Knochenmetastasen

Knochenmetastasen basieren auf einen Prozess der ursprünglich als seed and soil Theorie im achtzehnten Jahrhundert beschrieben wurde. Tumorzellen die von Patienten mit Brust- oder Prostatakrebs stammen nützen häufig den Knochen um außerhalb der primären Tumorlokalisation zu wachsen. Zu den schwerwiegenden klinische Folgen von Knochenmetastasen zählen Schmerzen, Frakturen und Hyperkalzämie, die sich letztlich aus einem massiven Ungleichgewicht des Knochenumbaus ergeben. Die meisten Knochenmetastasen verursachen katabole Veränderungen des Knochenumbaus. Die Schwere der Knochenresorption ist mit dem Tumorwachstum assoziiert, was auf die Existenz eines Teufelskreises hinweist, der unterbrochen werden muss. Osteoblastische Metastasen, wie sie häufig bei Prostatakrebs beobachtet werden, rufen Anzeichen osteosklerotischer Läsionen hervor. Das Verständnis der Pathophysiologie von Knochenmetastasen und deren verheerende Folgen liefern die wissenschaftliche Grundlage für therapeutische Interventionen auf verschiedenen Ebenen, einschließlich dem „Homing“ der Tumore in den Knochen, das Überleben und das Wachstum der Tumorzellen im Knochen, und die Mechanismen des Knochenabbaus.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben