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Onkologie 1. Jänner 2012

Tumoranämie im palliativen Kontext

Bei Karzinompatienten kommt es im Rahmen der Erkrankung häufig zum Auftreten einer Tumoranämie. Die Ursachen sind vielfältig, und die Ausprägung hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn diese jedoch symptomatisch wird, geht sie mit einer massiven Einschränkung der Lebensqualität einher. Eine Möglichkeit zur Behandlung stellen Erythropoietine oder Erythrozytenkonzentrate dar. Diese sind jedoch nicht komplikationslos, zudem kann es zu einem fehlenden Ansprechen auf Erythropoietine kommen. Im Rahmen dieser Arbeit wird anhand eines Fallberichtes die Komplexität der Tumoranämie dargestellt. Weiters wird näher auf das Fatiguesyndrom eingegangen, welches häufig mit der Tumoranämie in Verbindung gebracht wird. Im Rahmen der Palliativmedizin stellt sich zudem häufig die Frage, welche Behandlungsmethoden dem Patienten Lebensqualität geben und welche diese einschränken. Ein multidimensionales Assessment bietet eine Hilfestellung, um sich diesem Thema zu nähern und zu einer sinnvollen Behandlungsentscheidung zu gelangen.

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