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Onkologie 1. August 2011

Neoadjuvante Therapie vor radikaler Prostatektomie – Indikationen und Protokolle

Während im neoadjuvanten Setting bei vielen Tumoren häufig eine Chemotherapie verwendet wird, kann beim Prostatakarzinom aufgrund der Hormonsensibilität neoadjuvant eine Hormonmanipulation angewendet werden. Die neoadjuvante Hormontherapie beim Prostatakarzinom vor einer radikalen Prostatektomie ist in der Literatur nur schlecht und uneinheitlich beschrieben. Die Daten beschreiben uneinheitlich die Dauer der neoadjuvanten Therapie und geben unzureichend Verbesserungen im Gesamtüberleben an. Daher liegt der Schluss nahe, dass man diese Therapieoption noch genauer und konsequenter untersuchen sollte. Die Indikationsstellung sollte gut dokumentiert sein und die Hormonblockade sollte unserer Meinung zumindest für 9 Monate erfolgen.

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