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Onkologie 1. Dezember 2009

Aktuelle Konzepte in der neoadjuvanten und adjuvanten Therapie des Pankreaskarzinoms

GRUNDLAGEN: Die primäre chirurgische Resektion ist der etablierte Standard in der Behandlung des resektablen Pankreaskarzinoms. Während die neoadjuvante Therapie des resektablen Pankreaskarzinoms nicht durch randomisierte Studien unterstützt wird und daher außerhalb von Studien auch nicht empfohlen wird, so müssen multimodale Behandlungsstrategien für Tumoren mit Borderline-Resektabilität entwickelt werden.

METHODIK: Übersicht zur adjuvanten und neoadjuvanten Behandlung des resektablen Pankreaskarzinoms.

ERGEBNISSE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der signifikante Nutzen der adjuvanten Chemotherapie hinsichtlich des krankheitsfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens wurde in mehreren großen randomisierten Studien belegt. In den zuletzt publizierten Studien wurde mit Hilfe der adjuvanten Chemotherapie ein Gesamtüberleben von 20 bis 23 Monaten und ein 1-Jahresüberleben von etwa 20 % erreicht. Sowohl Gemcitabin als auch 5-Fluorouracil/Folinsäure zeigen eine vergleichbare Effektivität, die Medikamente unterscheiden sich aber hinsichtlich ihres Nebenwirkungsspektrums. Die klinische Bedeutung einer zusätzlich zur systemischen Chemotherapie verabreichten modernen Radiochemotherapie muss noch geklärt werden.

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