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Kardiologie 1. Juni 2016

Noch mehr Freiraum für Entscheidungen bei der Diabetestherapie

Die neuen Leitlinien der Österreichischen Diabetes Gesellschaft sind verfügbar. Diesen zufolge können fast alle oralen Antidiabetika miteinander kombiniert werden. Ausgenommen sind die Kombination Sulfonylharnstoffe und Glinide (faktisch gleicher Wirkmechanismus), die Kombination Metformin und Arcabose (hohe Wahrscheilichkeit für gastrointestinale Nebenwirkungen) sowie die Kombination DPP4-Hemmer und GLP1-Analoga, (das Wirkprinzip beider Substanzen beruht auf dem Inkretineffekt).

Bei der Quadrupeltherapie sollte vor Einsatz die therapeutische Sinnhaftigkeit überdacht werden. Eine Komponente sollte in jedem Fall Insulin sein. Vorstellbar wäre ein Kombination DPP4-Hemmer, SGLT2-Hemmer, GLP-1-Analogum plus Basalinsulin oder auch Metformin, SGLT2-Hemmer, GLP1-Analogum plus Basalinsulin. Bei beiden genannten Möglichkeiten kommt es durch den Einsatz vier unterschiedlicher Wirkprinzipien zu einem additiven oder synergistischen Effekt auf den Stoffwechsel.

http://www.oedg.org/pdf/OEDG_Pocket_Guide_Diabetes_2016.pdf

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