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Kardiologie 27. Mai 2015

Herzstation für Kinder im AKH Wien setzt neue Akzente

Kinder mit komplexen Herzfehlern oder erworbenen kardiovaskulären Erkrankungen bedürfen einer Betreuung in einer pädiatrischen Kardiologie. Im AKH Wien hat die Station der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Kardiologie zu Beginn dieses Jahres komplett erneuerte Räumlichkeiten bezogen. „Damit wurde nicht nur der familienorientierten Pflege mit Unterbringung von Begleitpersonen Rechnung getragen“, erklärt Prof. Dr. Ina Michel-Behnke, Leiterin der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Kardiologie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. Die Station wurde im Zuge des Umbaus auch vergrößert und modernisiert. „In den neuen freundlichen Räumlichkeiten werden unsere Patienten sicher noch schneller genesen, denn die Umgebung spielt im Heilungsprozess auch bei Kindern eine wesentliche Rolle“, so Michel-Behnke. Gleichzeitig erwarte sich die Expertin nochmals verbesserte Behandlungsergebnisse durch optimierte Arbeitsabläufe und hochwertige moderne technische Ausstattung. Dazu zählt beispielsweise ein High-End-Ultraschall-Gerät, das mittels 3D-Verfahren und Gewebsdoppleruntersuchung eine sichere und detaillierte Befunderstellung im Rahmen der OP-Vorbereitung bzw. die Früherkennung einer eingeschränkten Herzfunktion erleichtert.

Von der neuen Kinderherzstation profitiert auch die wissenschaftliche Forschung. Diesbezügliche Schwerpunkte sind beispielsweise interventionelle Verfahren bei Frühgeborenen/Neugeborenen, die Weiterentwicklung von extrakorporalen Verfahren und Assist Devices sowie MRI-Untersuchungen des Feten bei Vorliegen von Herzfehlern.

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