zur Navigation zum Inhalt
 
Infektiologie 18. Juli 2011

Management in Ausnahmesituationen

Im öffentlichen Gesundheitsdienst und vor allem in Krankenhausenrichtungen gewinnen biologische Gefahrenlagen zunehmend an Bedeutung. Das beim Auftreten des Verdachts einer hochkontagiösen, lebensbedrohlichen Erkrankung notwendige taktische Vorgehen hängt weniger von der pflegerischen bzw. medizinischen Qualifikation des Personals ab, als mehr vom Wissen wie bei speziellen Bedrohungen der Übergang von Routineabläufen in spezielle Notfallverfahren erfolgen soll. Um in Ausnahmesituationen handlungsfähig zu bleiben, sollten Gesundheitseinrichtungen, so wie alle Organisationen, die mit höchster Zuverlässigkeit arbeiten müssen, ein Notfallführungssystem etablieren, das Verantwortlichkeiten zuweist, Checklisten bereithält, Kommunikationswege festlegt und den Verantwortlichen alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung stellt, um die Ausnahmesituation in den Griff zu bekommen.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben