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Infektiologie 1. November 2007

In vitro Interaktion von Dihydroartemisin und Lumefantrin in klinischen Feldisolaten aus Bangladesh

Artemether-Lumefantrin wurde im Jahr 2005 als offizielle Standardtherapie für die Behandlung der unkomplizierten Plasmodium falciparum Malaria in Bangladesh eingeführt. Um die Interaktion zwischen Dihydroartemisinin (DHA) und Lumefantrin (LUM) näher zu untersuchen, wurden frische P. falciparum Isolate von Patienten, die mit unkomplizierter falciparum Malaria in der MARIB Feldstation im Bandarban Sadar Hospital in Bangladesh vorstellig wurden, in Checkerboard in vitro Assays getestet. Das Interaktionsverhalten kann mit einer mittleren FIC50 von 0,52 und durchschnittlichen Einzel-FICs zwischen 0,26 und 0,85 als hoch synergistisch beschrieben werden. Die niedrigsten FICs lagen bei 0,41, 0,18, 0,22, 0,15 und 0,11 bei unterschiedlichen Kombinationsverhältnissen. Als optimales Kombinationsverhältnis mit den im Durchschnitt geringsten FICs wurde eine Verhältnis von 1:150 DHA:LUM ermittelt. Auch wenn eine positive Korrelation zwischen den beiden Stoffen Hinweise auf mögliche Kreuzsensibilität gibt, bestätigen unsere Daten eine hoch synergistische Interaktion zwischen DHA und Lumefantrin.

Kamala Thriemer, Wasif Ali Khan, Peter Starzengruber, Rashidul Haque, Matthias G. Vossen, Aung Swi Prue Marma, Selim Akther, Mark Fukuda, Harald Noedl, Wiener klinische Wochenschrift

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