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Hämatologie 1. September 2006

Aktuelle Entwicklungen in der Thrombozytenfunktionshemmung

Thrombozyten spielen eine lebenswichtige Rolle in der Hämostase und der Blutgerinnung an Stellen von Gefäßverletzungen. Andererseits sind sie ebenso im pathologischen Gegenstück, der Thromboseentstehung, entscheidend involviert. Als Konsequenz hat sich die Hemmung der Thrombozytenfunktion als eine der Hauptstützen in der Behandlung sowie Prophylaxe von Erkrankungen wie Myokardinfarkt oder cerebrovaskulärem Insult etabliert. Acetylsalizylsäure (ASS, Aspirin®) ist das am häufigsten eingesetzte Medikament und wird generell als Protoyp eines Thrombozytenfunktionshemmers angesehen. Da die Plättchenaktivierung jedoch über unterschiedliche Signalwege abläuft, die zum Teil nicht durch ASS beeinflusst werden, wurden zusätzliche Thrombozytenfunktionshemmer entwickelt. Derzeit gibt es für den klinischen Gebrauch vier Hauptklassen von Thrombozytenfunktionshemmern: Acetylsalizylsäure (ASS), Phosphodiesterase (PDE) –Hemmer, Thienopyridine und intravenöse GPIIb/IIIa Antagonisten. Dieser Artikel gibt eine kurze Übersicht über die vier Hauptklassen von Thromboytenfunktionshemmern, jeweils mit Verweis auf ASS als Referenzstandard.

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