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Innere Medizin 1. September 2008

Stammzellforschung – Status, Ausblick und bioethischer Aspekt

Stammzellen verfügen über einige Eigenschaften, die sie als Hoffnungsträger für die molekulare Medizin ausweisen. Sie haben die Fähigkeit der Selbstregeneration und der Differenzierung in spezialisierte Gewebe. Embryonale Stammzellen (ESZ) haben eine große Potentialität, bergen aber auch ein hohes Tumorrisiko. Die Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen (hESZ) ist ethisch problematisch, da ihre Gewinnung die Zerstörung menschlicher Embryonen voraussetzt. Neuere Arbeiten bieten die Möglichkeit einer ethisch unbedenklichen Herstellung von ESZ aus Fibroblasten. Alternativen zu ESZ sind adulte Stammzellen (AS), wie z. B. Stammzellen aus Knochenmark, Fruchtwasser oder Nabelschnurblut. Der vorliegende Artikel basiert auf der Stellungnahme von Lukas Kenner für die öffentliche Anhörung des Bildungs- und Forschungsausschusses des Deutschen Bundestages über den Einsatz von Stammzellen in Forschung, Therapie und Wirkstoffentwicklung. Ethische Aspekte werden gewürdigt.

Pamina Pflegerl, Thomas Keller, Brigitte Hantusch, Thomas Sören Hoffmann, Lukas Kenner, Wiener Medizinische Wochenschrift

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