zur Navigation zum Inhalt
 
Innere Medizin 1. März 2008

CPAP-Anwendung verbessert die Oxygenierung in normobarer und hypobarer Hypoxie

In Rahmen eines Pilotprojektes wurde die mögliche Anwendung einer Überdruckatmung mittels eines portablen CPAP-Helmes (continuous positive airway pressure) als alternative Behandlungsform von Höhenerkrankungen untersucht. Mit dem CPAP-Helm (PEEP (positive endexpiratory pressure): 10–15 cm H2O) konnte die arterielle Sauerstoffsättigung in normobarer Hypoxie (FiO2 12,9 ± 0,4 %, entsprechend ca. 4300 m) von 80,6 ± 3,4 % auf 90,6 ± 3,8 % erhöht werden (p < 0,01, n = 14). Auch in natürlicher Höhe (3150 m) wurde nach 20-minütiger Anwendung ein Sättigungsanstieg von 88,1 ± 1,9 % auf 93,5 ± 3,0 % (p < 0,01, n = 11) beobachtet. Es bestand ein Zusammenhang in den PaCO2- und Sättigungsveränderungen unter CPAP (R = −0,97, p < 0,01, n = 6). Weitere Studien in diesem Bereich müssen die Wirksamkeit und deren Mechanismen bei Höhenerkrankungen sowie die praktische Anwendbarkeit unter extremen Bedingungen klären.

Robert Koch, Evelyn Punter, Hannes Gatterer, Markus Flatz, Martin Faulhaber, Martin Burtscher, Wiener Medizinische Wochenschrift

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben