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Innere Medizin 1. April 2008

Imedanzmessungen im Ösophagus – Klinische Anwendungen

GRUNDLAGEN: Impedanzmessungen im Ösophagus werden zunehmend häufiger zur Erkennung und Quantifizierung der Präsenz von Flüssigkeiten in der Speiseröhren eingesetzt. METHODIK: Übersicht der klinischen Anwendungen von Impedanzmessungen, insbesondere kombinierte Impedanz-Manometrie und Impedanz-pH-Metrie. ERGEBNISSE: Kombinierte Impedanz-Manometrie ermöglicht die Quantifizierung des Bolustransites und klärt, inwiefern ösophageale Motilitätsabnormalitäten von einer Bolustransitstörung begleitet sind. Dies ist von besonderem Interesse für Patienten mit nicht-obstruktiver (i.e. funktioneller) Dysphagie und Patienten mit post-operativer Dysphagie. Kombinierte Impedanz-pH-Metrie identifiziert Refluxepisoden unabhängig vom Säuregehalt (i.e. pH). Dieses ist wichtig für Patienten mit persistierenden Beschwerden trotz säurehemmender Therapie. Die Möglichkeit Refluxepisoden mit pH > 4 zu identifizieren, bringt neue Fragen betreffend der optimalen Therapie für Patienten mit symptomatischem nicht-saurem Reflux. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Impedanzmessungen ermöglichen uns Flüssigkeitsbewegungen in der Speiseröhre zu identifizieren. Die klinische Wertigkeit dieser zusätzlichen Information dürfte durch zukünftige Studien geklärt werden.

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