zur Navigation zum Inhalt
 
Innere Medizin 1. August 2014

Rheuma trifft Sex oder von Rheuma betroffene Sexualität?

Ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität bei rheumatischen Patienten ist die Erhaltung oder Wiederherstellung der Sexualität. Sexualfunktionsstörungen können Ursache oder Folge von schweren Erkrankungen oder deren Therapie sein. Zwischen 50 und 90 % der Patienten mit rheumatischen Erkrankungen leiden an Sexualfunktionsstörungen, die oft mit Depressionen und sozialer Vereinsamung einhergehen. Patienten wünschen sich, dass der Rheumatologe/Hausarzt sexuelle Probleme anspricht. Bis zu 80 % dieser sexuellen Probleme können durch eine optimale antirheumatische Therapie, genaue Medikamentenanamnese, eine effektive Blutdruck- und Stoffwechseleinstellung und Lifestyle-Modifikation gelöst/bzw. verbessert werden.

Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität und ist auch in der WHO-Definition für Gesundheit verankert[ 1 ]. Bei rheumatischen Patienten ist der wichtigste Prädiktor für Lebenszufriedenheit, neben der finanziellen Absicherung, die sexuelle Gesundheit[ 2 ]. Alle für die Patienten wichtigen therapeutischen Erfolge wie Schmerzreduktion, Verbesserung der Beweglichkeit, des Allgemeinempfinden und Verminderung der Fatigue stehen im engsten Zusammenhang mit normaler sexueller Funktion [ 3 ]. Der 1980 von James Fries entwickelte HAQ-Score („health assessment questionaire“) ist der weltweit am meisten eingesetzte Fragebogen für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA). Dieser Fragebogen enthielt in der ursprünglichen Fassung eine Frage zur Sexualität, die allerdings leider in der Überarbeitung entfiel (Quelle: Burkard Leeb). Obwohl über 90 % der Mediziner, Physiotherapeuten und Psychologen, die rheumatologische Patienten betreuen, wissen, dass Sexualfunktionsstörungen ein großes Problem bei Rheuma darstellen, wird dieses von über 70 % nicht angesprochen [ 4 ]. Es ist aber für über 80 % der Patienten wichtig, über Sexualität zu sprechen und sie möchten, dass der Arzt eine Gesprächsbereitschaft zeigt [ 5 , 6 ].

Sexualfunktionsstörungen bei Frauen

Bis zu 43 % aller Frauen leiden an einer Sexualfunktionsstörung [ 7 ]: Zur „female sexual dysfunction“ (FSD) zählen nach DSM-V-Kriterien das gestörte sexuelle Verlangen bzw. Interesse („female sexual interest disorder“), die Erregungsstörung („female sexual arousal disorder“), sexuelle Schmerzsyndrome (Dysparneuria, Vaginismus) und Orgasmusstörung („female orgasmic disorder“). Definitionsgemäß sollten die Beschwerden/Störungen länger als 6 Monate vorhanden sein und für die Patientinnen einen Distress bzw. einen Leidensdruck verursachen [ 8 ]. Bis zu 90 % aller Patientinnen mit RA leiden an Sexualfunktionsstörungen: Aufgrund von Befall von Schulter, Hüfte und Knie sind die Patientinnen sexuell gehandicapt. Es kommt zu Libidoverlust und verminderter sexueller Befriedigung [ 9 ]. Wird das Hüftgelenk ersetzt, verbessert sich die Sexualfunktion deutlich [ 10 ]. Patientinnen mit RA und Fibromyalgie haben ein deutlich erhöhtes Risiko an einer Depression zu erkranken [ 11 , 12 , 13 ]. Depressionen wiederum verursachen oder verstärken Sexualfunktionsstörungen ( Tab. 1 ). Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass eine Vielzahl von Antidepressiva Sexualfunktionsstörungen verursachen kann und damit zu einem Circulus vitiosus führen.

Tab1 rp2_22_14

Bei systemischen Lupus Erythematodes (SLE) stehen v. a. die vaginalen Schmerzen im Vordergrund und können bis zu 82 % der Patientinnen betreffen [ 14 ]. Die Mund- und Scheidentrockenheit beim Sjögren Syndrom (SS) beeinflusst die Entstehung emotionaler Intimität, die durch Küssen verstärkt wird, negativ [ 15 ]. Die Vaskulopathie bei systemischer Sklerose (SSc) verursacht Lubrikationsstörungen, Schmerzen, Abnahme des klitoralen Blutflusses und eine verminderte Orgasmusintensität [ 16 ].

Sexualfunktionsstörungen bei Männern

Die Prävalenz der Sexualfunktionsstörungen bei Männern ist in Tab. 2 ersichtlich [ 17 , 18 , 19 ]. In einer Studie mit 6310 Patienten mit RA und 37810 Kontrollen konnte gezeigt werden, dass das Risiko eine Erektionsstörung zu entwickeln für Rheumakranke um zwei Drittel erhöht ist [ 20 ] und die Erektionsstörung tritt durchschnittlich 3,3 Jahre nach Diagnosestellung auf [ 19 ]. Die normale Sexualfunktion ist an eine intakte Endothelfunktion bzw. Gefäßfunktion gebunden, damit eine Erektion bzw. Schwellung der Klitoris gewährleistet werden kann. Im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen kommt es zu einer chronischen Entzündungsreaktion, Zytokinausschüttung und erhöhtem oxidativen Stress und damit zu einer Störung der Gefäßfunktion. Nach 12-monatiger Therapie mit Etanercept konnte ein Absinken von TNF-α und eine Abnahme der Intima-Media-Dicke der A. karotis gesehen werden, was zu einer deutlichen Verbesserung der Gefäßfunktion führte[ 21 ]. Daten bezüglich Verbesserung einer Erektionsstörung sind noch ausständig. Bei M. Bechterew kann die verminderte Beweglichkeit den Geschlechtsverkehr beeinflussen. Wenn allerdings die sexuelle Aktivität möglich ist, unterscheiden sich Orgasmusqualität und sexuelle Zufriedenheit nicht von denen der gesunden Kontrollen [ 22 ]. Bei SLE mit Antiphospholipidsyndrom kann es zu Thrombose mit Reduktion der Penisgröße kommen, daher sollte bei diesen Patienten ein Penisassessment durchgeführt werden [ 23 ].

Tab2_rp2_14

Diagnostik und Management

In jedem Fall sollte die Sexualfunktion vom behandelnden Arzt als Teil der vegetativen oder allgemeinen Anamnese angesprochen werden. Mit dem PLISSIT-Model wird die Erlaubnis („permission“) vom Patienten eingeholt und vom Arzt gegeben, über Sexualität zu sprechen:“Es ist häufig, dass sich Personen mit rheumatoider Arthritis auch mit sexuellen Schwierigkeiten an mich wenden … ist das auch für Sie ein Thema?“ In weiterer Folge werden begrenzte Informationen („limited information“) über physiologische und pathophysiologische Vorgänge gegeben, z. B. „Rheuma kann ihre Gefäße angreifen und kann so zu einer Sexualfunktionsstörung führen.“ Nähere Informationen sind in der Broschüre „Leben und Lieben mit Rheuma“ erhältlich, die von der Deutschen Rheuma-LIGA herausgegeben wurde [ 24 ]. Durch konkrete Vorschläge („specific suggestions“) wird auf die Beschwerden des Patienten eingegangen: z. B. „Bitte nehmen Sie ihre Schmerzmittel etwa 30 Minuten vor der geplanten sexuellen Aktivität ein.“ Hiermit sind bis zu 80 % der sexuellen Probleme lösbar. Im Anschluss kann bei weiterem Bedarf eine Überweisung zu einem Sexualmediziner erfolgen: Dort wird eine intensive Therapie („intensive therapy“) mit pharmakologischer Intervention, Sexualtherapie, Verhaltenstherapie oder Psychotherapie durchgeführt.

Medikamente und Sexualfunktionsstörungen

Eine Vielzahl von Medikamenten kann Sexualfunktionsstörungen verursachen und sexuelle Nebenwirkungen stellen den zweithäufigsten Grund für Non-Compliance dar. Antirheumatika verursachen in der Regel keine Sexualfunktionsstörungen, es wurden aber Fälle von Erektionsstörungen nach Methothrexat, Sulfasalazin und Hydroxychloroquin beobachtet [ 25 ]. Cimetidin, Diclofenac, Misoprostol und Naproxen können über Beeinflussung des Steroidhormonhaushalts und/oder via Induktion einer Hyperprolaktinämie zu Sexualfunktionsstörungen führen [ 26 ]. In jedem Fall sollten eine genaue Medikamentenanamnese durchgeführt und die Sexualfunktion vom behandelnden Arzt angesprochen werden. Im Einzelfall kann auch auf ein anderes Präparat umgestellt werden: So hat das Antidepressivum Bupropion im Gegensatz zu vielen SSRI einen positiven Effekt auf die Sexualfunktion.

Medikamentöse Therapie der Sexualfunktionsstörungen

Weltweit gibt es keine zugelassene Therapie für weibliche Sexualfunktionsstörungen. Eine Übersicht von Prüfpräparaten und OFF-Label-Medikamenten, die für die Behandlung eingesetzt werden, findet sich bei Basson [ 27 ]. Bei vaginaler Atrophie und/oder verminderter Lubrikation und bestehendem Östrogenmangel und dadurch erhöhten Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs ist eine lokale Östrogentherapie gerechtfertigt [ 28 ]. Testosteron in Kombination mit Östrogen verbessert die sexuelle Zufriedenheit bei Patientinnen in der chirurgischen Menopause [ 29 ]. Testosteron allein zeigte eine leichte Verbesserung der Sexualität bei postmenopausalen Frauen [ 30 ], wobei Langzeitdaten bezüglich Sicherheit noch abzuwarten sind. Dehydroepiandrosterone zeigten eine Verbesserung der vaginalen Atrophie, aber keinen Einfluss auf das sexuelle Verlangen [ 31 ].

Eine Vielzahl von Präparaten ist zur Therapie von männlichen Sexualfunktionsstörungen zugelassen.

Insbesondere PDE-5-Inhibitoren werden zu Therapie von Erektionsstörungen weltweit eingesetzt. Es ist jedoch zu beachten, dass eine erektile Dysfunktion per se einen kardialen Risikofaktor darstellt und etwa 3–5 Jahre vor der koronaren Herzkrankheit auftritt [ 32 ]. Daher sollte gerade bei Patienten mit Rheuma eine kardiologische Abklärung bzw. Risikoreduktion erfolgen. Bei PDE-5-Inhibitor-Versagen können invasivere Verfahren angewendet werden: Mittels der MUSE-Therapie wird Prostaglandin in die Harnröhre eingebracht und bei der Schwellkörperautoinjektionstherapie wird unmittelbar vor dem geplanten Geschlechtsverkehr Prostaglandin direkt in die Schwellkörper des Penis eingespritzt.

Im Vordergrund stehen die optimale antirheumatische Therapie und eine effektive Schmerztherapie, um neben der Behandlung der Grundkrankheit auch eine Verbesserung des Allgemeinempfindens zu erlangen, das Sexualität erst ermöglicht. Die optimale Einstellung von Blutzucker, Blutfetten und Blutdruck darf nicht außer Acht gelassen werden, um Störungen der Gefäßfunktion und in weiterer Folge erektile Dysfunktion und weibliche Sexualfunktionsstörungen zu verhindern. Gewichtsabnahme, regelmäßiger Sport und eine kalorienreduzierte und kohlenhydratmodifizierte Ernährung können nicht nur die Sexualfunktion längerfristig erhalten, sondern auch bereits eingetretene Sexualfunktionsstörung rückgängig machen [ 33 , 34 ].

Tab3_rp2_14

Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bei Rheuma die Prävalenz von Sexualfunktionsstörungen deutlich erhöht (bis zu 90 %) ist und dass es für Patienten wichtig ist, über sexuelle Probleme mit dem Arzt zu sprechen. Da eine Vielzahl von Medikamenten Sexualfunktionsstörungen auslösen kann, sollte nach sexuellen Nebenwirkungen bei Neuverschreibungen gefragt werden. Bis zu 80 % der sexuellen Probleme bei rheumatischen Patienten können vom behandelnden Arzt gelöst werden (siehe Tipps und Tricks und PLISSIT-Model). Wichtig ist, durch Verbesserung des Krankheitsverlaufs und Signalisierung von Gesprächsbereitschaft die Lebensqualität wiederherzustellen und damit Sexualität zu ermöglichen.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt. M. Bayerle-Eder ist als Referentin für Pfizer tätig und erhält Reisekosten von Novartis, Lilly und Genzyme. Alle im vorliegenden Manuskript beschriebenen Untersuchungen am Menschen wurden mit Zustimmung der zuständigen Ethik-Kommission, im Einklang mit nationalem Recht sowie gemäß der Deklaration von Helsinki von 1975 (in der aktuellen, überarbeiteten Fassung) durchgeführt. Von allen beteiligten Patienten liegt eine Einverständniserklärung vor.

Literatur

  1. World Health Organization (2006) The world health report 2006: working together for health. http://www.who.int/whr/2006/en/. Zugegriffen: 16. Mai 1014.
  2. Tasiemski 2009 Ortop Traumatol Rehabil 11 346 19828917 Tasiemski T, Angiaszwili-Biedna N, Wilski M (2009) Assessment of objective and subjective quality of life in people with rheumatoid arthritis—preliminary study. Ortop Traumatol Rehabil 11:346−359
  3. Carr A, Hewlett S, Hughes R et al (2003) Rheumatology outcomes: the patient’s perspective. J Rheumatol 30:880−883
  4. Helland 2013 Scand J Rheumatol 42 20 1:STN:280:DC%2BC38bosFGhtw%3D%3D 22994142 10.3109/03009742.2012.709274 Helland Y, Garratt A, Kjeken I et al (2013) Current practice and barriers to the management of sexual issues in rheumatology: results of a survey of health professionals. Scand J Rheumatol 42:20−26
  5. Taylor B, Davis S (2006) Using the extended PLISSIT model to address sexual healthcare needs. Nurs Stand 22-28:35−40
  6. Bitzer 2007 J Sex Med 4 29 17233774 10.1111/j.1743-6109.2006.00395.x Bitzer J, Platano G, Tschudin S, et al (2007) Sexual counseling for women in the context of physical diseases: a teaching model for physicians. J Sex Med 4:29−37
  7. Laumann 1999 JAMA 10 537 10.1001/jama.281.6.537 Laumann EO, Paik A, Rosen RC (1999) Sexual dysfunction in the United States: prevalence and predictors. JAMA 10 281:537−544
  8. Shifren JL, Monz BU, Russo PA et al (2008) Sexual problems and distress in United States women: prevalence and correlates. Obstet Gynecol. 112: 970−978
  9. Aras 2013 Med Glas 327 Aras H, Aras B, Icagasioglu A et al (2013) Sexual dysfunction in women with rheumatoid arthritis. Med Glas (Zenica) 10:327−331
  10. Kobelt 2012 BMC Musculoskelet Disord 13 1 10.1186/1471-2474-13-170 Kobelt G, Texier-Richard B, Mimoun S et al (2012) Rheumatoid arthritis and sexuality: a patient survey in France. BMC Musculoskelet Disord 13: 1−8
  11. Matcham F, Rayner L, Steer S et al (2013) The prevalence of depression in rheumatoid arthritis: a systematic review and meta-analysis. Rheumatology (Oxford) 52:2136−2148
  12. Fietta 2007 Acta Biomed 78 88 17933276 Fietta P, Fietta P, Manganelli P (2007) Fibromyalgia and psychiatric disorders. Acta Biomed 78:88−95
  13. Orellana 2009 Curr Rheumatol Rep 11 437 19922734 10.1007/s11926-009-0064-7 Orellana C, Gratacós J, Galisteo C, Larrosa M (2009) Sexual dysfunction in patients with fibromyalgia. Curr Rheumatol Rep 11:437−42
  14. Ferreira 2013 Rev Bras Reumatol 53 35 Ferreira CC, da Mota LM, Oliveira AC et al (2013) Frequency of sexual dysfunction in women with rheumatic diseases. Rev Bras Reumatol 53:35−46
  15. Mulherin 1997 Br J Obstet Gynaecol 104 1019 1:STN:280:DyaK2svlt1OgtQ%3D%3D 9307528 10.1111/j.1471-0528.1997.tb12060.x Mulherin DM, Sheeran TP, Kumararatne DS et al (1997) Sjögren’s syndrome in women presenting with chronic dyspareunia. Br J Obstet Gynaecol 104:1019−23
  16. Rosato E, Gigante A, Barbano B et al (2013) Clitoral blood flow in systemic sclerosis women: correlation with disease clinical variables and female sexual dysfunction. Rheumatology (Oxford) 52:2238−2242
  17. Laumann 1999 JAMA 10 537 10.1001/jama.281.6.537 Laumann EO, Paik A, Rosen RC (1999) Sexual dysfunction in the United States: prevalence and predictors. JAMA 10 281:537−544
  18. Carvalheira A, Traeen B, Štulhofer A (2014) Correlates of men’s sexual interest: a cross-cultural study. J Sex Med 11:154−164
  19. Hong 2004 J Rheumatol 31 508 14994396 Hong P, Pope JE, Ouimet JM et al (2004) Erectile dysfunction associated with scleroderma: a case-control study of men with scleroderma and rheumatoid arthritis. J Rheumatol 31:508−513
  20. Keller 2012 Ann Rheum Dis 71 1102 22219142 10.1136/annrheumdis-2011-200890 Keller JJ, Lin HC (2012) A population-based study on the association between rheumatoid arthritis and erectile dysfunction. Ann Rheum Dis 71:1102−1103
  21. De 2013 J Rheumatol 40 943 10.3899/jrheum.121281 De Sanctis S, Marcovecchio ML, Gaspari S et al (2013) Etanercept improves lipid profile and oxidative stress measures in patients with juvenile idiopathic arthritis. J Rheumatol 40:943−948
  22. Gallinaro 2012 Rev Bras Reumatol 52 887 23223699 10.1590/S0482-50042012000600007 Gallinaro AL, Akagawa LL, Otuzi MH et al (2012) Sexual activity in ankylosing spondylitis. Rev Bras Reumatol 52:887−891
  23. Rabello-Júnior 2013 Clin Rheumatol 32 109 10.1007/s10067-012-2083-4 Rabello-Júnior CN, Bonfá E, Carvalho JF et al (2013) Penile alterations with severe sperm abnormalities in antiphospholipid syndrome associated with systemic lupus erythematosus. Clin Rheumatol 32:109−113
  24. Deutsche Rheuma-LIGA (2011) Leben und Lieben mit Rheuma. http://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Broschueren_kurz/A22_broschuere_LebenundLieben_kurz.pdf. Zugegriffen: 12. Mai 2014
  25. Aquierre 2002 J Rheumatol 29 1793 Aquierre MA, Vélez A, Romero M et al (2002) Gynecomastia and sexual impotence associated with methotrexate treatment. J Rheumatol 29:1793−1794
  26. Porst H, Puvat J, Boston MA (eds) (2006) Clinical manual of sexual disorders. Blackwell, London
  27. Basson 2006 N Engl J Med 354 1497 1:CAS:528:DC%2BD28XjtFWgt7c%3D 16598046 10.1056/NEJMcp050154 Basson R (2006) Clinical practice. Sexual desire and arousal disorders in women. N Engl J Med 354:1497−1506
  28. Cherry 2002 Lancet 360 2001 1:CAS:528:DC%2BD38Xps12qs7c%3D 12504395 10.1016/S0140-6736(02)12001-0 Cherry N, Gilmour K, Hannaford P et al (2002) Oestrogen therapy for prevention of reinfarction in postmenopausal women: a randomised placebo controlled trial. Lancet 360:2001−2008
  29. Simon 2005 J Clin Endocrinol Metab 90 5226 1:CAS:528:DC%2BD2MXhtVWkur3I 16014407 10.1210/jc.2004-1747 Simon J, Braunstein G, Nachtigall L et al (2005) Testosterone patch increases sexual activity and desire in surgically menopausal women with hypoactive sexual desire disorder. J Clin Endocrinol Metab 90:5226−5233
  30. Davis 2008 N Engl J Med 359 2005 1:CAS:528:DC%2BD1cXhtleisrrI 18987368 10.1056/NEJMoa0707302 Davis SR, Moreau M, Kroll R et al (2008) APHRODITE Study team testosterone for low libido in postmenopausal women not taking estrogen. N Engl J Med 359:2005−2017
  31. Kritz-Silverstein 2008 J Am Geriatr Soc 56 1292 2574781 18482290 10.1111/j.1532-5415.2008.01768.x Kritz-Silverstein D, von Mühlen D, Laughlin GA et al (2008) Effects of dehydroepiandrosterone supplementation on cognitive function and quality of life: the DHEA and Well-Ness (DAWN) Trial. J Am Geriatr Soc 56:1292−1298
  32. Montorsi 2006 Eur Heart J 27 2632 16854949 10.1093/eurheartj/ehl142 Montorsi P, Ravagnani PM, Galli S et al (2006) Association between erectile dysfunction and coronary artery disease. Role of coronary clinical presentation and extent of coronary vessels involvement: the COBRA trial. Eur Heart J 27:2632−2639
  33. Aversa 2013 J Sex Med 10 1024 23347577 10.1111/jsm.12069 Aversa A, Bruzziches R, Francomano D et al (2013) Weight loss by multidisciplinary intervention improves endothelial and sexual function in obese fertile women. J Sex Med 10:1024−1033
  34. Khoo 2013 J Sex Med 10 1823 1:CAS:528:DC%2BC3sXht1Khu7vM 23635309 10.1111/jsm.12154 Khoo J, Tian HH, Tan B et al (2013) Comparing effects of low- and high-volume moderate-intensity exercise on sexual function and testosterone in obese men. J Sex Med 10:1823−1832

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben