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Innere Medizin 14. November 2013

Osteoporose – Therapie und sektorenübergreifendes Management

Osteoporose ist eine systemische Knochenerkrankung, die durch verminderte Knochenfestigkeit zu einem erhöhten Frakturrisiko prädisponiert. Gerade bei alten und betagten Personen besteht ein gesteigertes Frakturrisiko. Die rasche chirurgische Versorgung der Frakturen, mittlerweile vorrangig durch osteosynthetische Verfahren, und soweit wie möglich rasche Mobilisierung sind mittlerweile zum Standard der Frakturversorgung geworden. Im klinischen Alltag erhalten jedoch nur wenige Patienten nach osteoporotischen Frakturen eine umfassende osteologische Medikation, die die Progredienz der Osteoporose mindern und das Eintreten weiterer Frakturen reduzieren soll. Diese Minderversorgung ist in der Literatur als „osteoporosis care gap“ bekannt. Mit verschiedenen Ansätzen wird seit einigen Jahren versucht, diese unzureichende osteologische Versorgung nach Fragilitätsfrakturen zu überbrücken. In diesem Artikel wird die aktuelle Problematik zur medikamentösen Therapie osteoporotischer Frakturen sowie ein praktikabler Vorschlag zum Sektor übergreifenden Management zwecks Therapieeinleitung vorgestellt. Ein Überblick zu aktuellen Osteoporosetherapien aus dem Blickwinkel der Versorgung geriatrischer Patienten wird abschließend präsentiert.

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