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Innere Medizin 1. September 2011

Die Rolle der Ernährung bei der Prävention von Sakopenie

Der Ernährung wird neben anderen Faktoren wie Hormon- und Entzündungsstatus, Erkrankungen und körperlicher Inaktivität bei der Entstehung von Sarkopenie eine zentrale Rolle zugesprochen. Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ernährungsfaktoren und Muskelmasse, Kraft und körperlicher Leistungsfähigkeit wurden in den letzten Jahren in einer wachsenden Zahl von Studien beschrieben. Demnach ist die Vermeidung von Gewichtsverlust und der damit einhergehenden Abnahme der Muskelmasse von zentraler Bedeutung. Adäquate Mengen an hochwertigem Protein sind zur optimalen Stimulation der Muskelproteinsynthese essentiell. Vitamin D, Antioxidantien und ω3-Fettsäuren können möglicherweise ebenfalls dazu beizutragen, den Verlust von Muskelmasse und -funktion zu minimieren. Darüber hinaus sollten Ernährungsprobleme wie Appetitverlust, geringe Essmenge, einseitige Ernährungsgewohnheiten und Gewichtsverlust möglichst frühzeitig erkannt werden. Zugrunde liegende Ursachen müssen identifiziert und rasch beseitigt werden. Schließlich muss die Bedeutung von körperlicher Aktivität, speziell Krafttraining, betont werden – nicht nur um den Muskelaufbau zu erleichtern, sondern auch um Energieverbrauch, Appetit und Nahrungsaufnahme bei älteren Menschen mit Risiko für Mangelernährung zu steigern.

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