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Innere Medizin 1. September 2011

Klinische Wirksamkeit von OROS® Hydromorphone bei Patienten mit schweren chronischen Schmerzen: Eine Studie unter klinischen Routinebedingungen

EINLEITUNG: Stark wirksame Opioide sind effektive Medikamente zur Behandlung von chronischen Schmerzen. Bei Karzinomschmerzen sind Opioide das Hauptelement der Behandlung, aber bei nicht-malignen Schmerzen ist Vorsicht geboten aufgrund von möglichen Nebenwirkungen, Suchtpotential und möglichem Missbrauch.

STUDIENZIEL: Wir untersuchten OROS® Hydromorphon bei chronischen Schmerzen in Bezug auf Wirksamkeit, Art und Häufigkeit von Nebenwirkungen sowie den Einfluss auf die Lebensqualität.

METHODEN: Zwischen April 2008 und Mai 2009 wurden 197 Patienten, die OROS® Hydromorphon zur Behandlung von schweren chronischen Schmerzen erhielten über 90 Tage beobachtet. Siebzig Patienten litten unter Karzinomschmerzen und 127 unter nicht-malignen Schmerzen, meist aufgrund degenerativer Gelenkerkrankungen.

ERGEBNISSE: Während der Beobachtungsperiode fiel die durchschnittliche Schmerzintensität auf der visuellen Analgskale (VAS) von 8,1 auf 3,3. Insgesamt wurden 70 unerwünschte Ereignisse (AE) berichtet und 17 Patienten brachen die Behandlung aufgrund von AEs ab. Die häufigsten AEs waren Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Obstipation. Nach Angaben der Patienten ging die beobachtete Schmerzreduktion mit einer Verbesserung der Lebensqualität einher.

Aleksander Stepanović, Jelka Pirc, Slavica Lahajnar Čavlović, Wiener klinische Wochenschrift 17/18/2011

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