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Innere Medizin 1. Dezember 2008

Ein Umbruch in der chirurgischen Onkologie: Hintergründe der • Pancho Studie

GRUNDLAGEN: Die neoadjuvante Therapie bringt bei Patienten mit Ösophaguskarzinom keine eindeutige Verbesserung des Gesamtüberlebens. Einen deutlichen Überlebensvorteil zeigen allerdings Patienten mit kompletter pathologischer Remission. METHODIK: Dieses Review fasst mehrere retrospektive klinische Studien zusammen, die p53 als potentiellen prädiktiven Marker für das Ansprechen auf Chemotherapie ausweisen. Um den Zusammenhang zwischen p53 und Chemotherapieansprechen auf hohem Evidenzniveau (Level I) zu untersuchen, wurde die • Pancho Studie initiiert. ERGEBNISSE: In der • Pancho Studie wird erstmals – prospektiv randomisiert – untersucht, ob eine Interaktion zwischen p53 und dem Ansprechen auf Chemotherapie besteht. In der vorliegenden Arbeit berichten wir über das • Pancho Studiendesign (Wechselwirkungsdesign), die Fallzahlberechnung, die Studienendpunkte und den Rekrutierungsstatus dieser Multizenter-Studie nach einem Jahr Laufzeit. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die • Pancho Studie testet erstmals in einem geeigneten Design, ob der p53 Genotyp ein valider Marker ist, um wirksame Chemotherapien zu selektieren und damit eine individuelle Krebstherapie zu ermöglichen.

S. Kappel, C. Bichler, B. Wolf, S. Gacic, S. F. Schoppmann, Y. Devyatko, G. Prager, A. Ba-SSalamah, F. Wrba, U. Pluschnig, I. Kührer, M. Mittlböck, M. Hejna, J. Zacherl, D. Kandioler, European Surgery

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