zur Navigation zum Inhalt
 

Die Häufigkeit der Inanspruchnahme des opportunistischen Zervixkarzinom-Screenings in Österreich

GRUNDLAGEN: Seit den späten 1960er Jahren wird in Österreich das Screening nach Zervixkarzinom opportunistisch und für die Teilnehmerin kostenlos durchgeführt. Wir berichten über die Ergebnisse einer repräsentativen österreichweiten Querschnittsstudie, welche im Jahr 2005 durchgeführt wurde. METHODIK: Frauen im Alter von 20–69 Jahren wurden über Wissen, Einstellungen und Inanspruchnahme in Bezug auf Zervixkarzinom befragt. Die Ergebnisse wurden mit Daten einer identen Studie aus dem Jahr 1995 verglichen. ERGEBNISSE: Im Jahr 2005 wussten 95,7 % aller Befragten über Krebsabstrich Bescheid (1995: 94,0 %), und 88,0 % haben mindestens einmal am Screening teilgenommen (1995: 76,2 %). Insgesamt sind 52,6 % aller Befragten als optimal gescreent einzustufen. Die Teilnahmerate ist abhängig vom Wohnort und der Schulbildung der Frauen. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Insgesamt ist die Teilnahmerate, verglichen mit dem Jahr 1995, signifikant angestiegen. Zukünftige Screening-Kampagnen sollten speziell auf junge und gut ausgebildete Frauen ausgerichtet werden.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben