zur Navigation zum Inhalt
© tomtom/fotolia.com
 
Dermatologie 28. April 2014

Zweimal täglich

Feuchtarbeiter wie Floristen, Friseure oder Raumpfleger sollten mindestens zweimal täglich ihre Hände eincremen. Dabei muss es nicht unbedingt eine teure Handcreme sein.

Darauf wies die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) im Vorfeld ihrer Jahrestagung hin. Entscheidend sei allein, dass die Salbe möglichst wenig Duft- und Konservierungsstoffe enthält und die Haut nicht zusätzlich reizt.

Viele Feuchtarbeiter leiden unter juckenden Handekzemen. Denn der ständige Kontakt mit Wasser verändert die Hornschicht, Fremdstoffe und Keime dringen leichter in untere Hautschichten ein und lösen dort Entzündungen aus. Wichtig sei, aktiv zu werden, bevor die Hautausschläge chronisch werden. Im schlimmsten Fall können Hautekzeme zur Arbeitsunfähigkeit führen. Auch minimale Risse in der Haut oder nur leichte Hautausschläge sollten Feuchtarbeiter deshalb ernst nehmen und damit zum Arzt gehen. Neben dem Eincremen kann es helfen, regelmäßig Handschuhe zu tragen. Dabei ist nach Ansicht der DGAUM darauf zu achten, dass die Handschuhe innen richtig trocken sind. Sonst reizt das die Haut meist mehr, als wenn gar keine Handschuhe getragen werden. Zudem sollte die Arbeit möglichst so organisiert werden, dass Berufstätige nicht permanent mit Feuchtigkeit zu tun haben.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben