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Dermatologie 20. Juni 2013

Die Inkontinenzassoziierte Dermatitis

Assessment und Prävention in der Altenpflege

Die Zahl der inkontinenten Personen, die zur willentlichen Beherrschung der Körperausscheidungen von Harn und/oder Stuhl unfähig sind (vgl. Joh et al., 2010) steigt mit dem Alter an (vgl. Milsom et al., 2009). Alte Menschen, die in einer Institution wohnen, leiden verstärkt daran (vgl. Gray, 2010). Saxer et al. 2009) ermittelten einen Anstieg der Harninkontinenz um 26 Prozent in den ersten zwei Jahren nach Heimeintritt. In der letzten österreichischen Prävalenzerhebung litten 80,4 Prozent der Heimbewohner an Harninkontinenz, im Vergleich zu 22,5 Prozent der Patienten in den Krankenhäusern (vgl. Nußbaumer, Lohrmann, 2011). Wenn ältere Menschen an beiden Formen der Inkontinenz leiden, ist dies der zweithäugste Grund für die Aufnahme in eine Langzeitpegeeinrichtung (vgl. Arnold-Lang, 2010).

Mag. Brigitte Braunschmidt BScN, Ass.-Prof. Dr. Gerhard Müller MSc
, ProCare 5/2013

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