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Chirurgie 1. Oktober 2010

A comprehensive review of superior mesenteric artery syndrome

GRUNDLAGEN: Das Arteria mesenterica superior-Syndrom ist eine der seltensten gastrointestinalen Erkrankungen. Durch Kompression des distalen Duodenums zwischen Arteria mesenterica superior und Aorta kommt es zu intestinaler Obstruktion.

METHODIK: PubMed-Analyse zu "superior mesenteric artery syndrome", "Wilkie's syndrome" und assoziierten Begriffen.

ERGEBNISSE: Das Arteria mesenterica superior-Syndrom ist häufig mit Störungen, die zu Gewichtsverlust, Abnahme des retroperitonealen Fetts und dadurch zur Einengung des aorto-mesenteriellen Fensters führen, assoziiert. Die unspezifischen Beschwerden verzögern die Diagnose, in 95 % der Fälle erfolgt diese radiologisch. Primär erfolgt eine konservative Ernährungstherapie, in 75 % der Fälle ist eine chirurgische Therapie notwendig.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei unklaren Zeichen für eine Wegsamkeitsstörung im oberen Gastrointestinaltrakt ist ein Arteria mesenterica superior-Syndrom auszuschließen. Die Standarddiagnostik inkludiert CT-Angiographie, bei Versagen der konservativen Maßnahmen ist eine offene oder laparoskopische Duodenojejunostomie die beste chirurgische Option.

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