zur Navigation zum Inhalt
 
Augenheilkunde 18. August 2015

Zahlen, bitte!

3,43 Millionen Österreicher leiden an Augenerkrankungen, die oft lange unerkannt bleiben.

Rund 40 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern sind von Augenerkrankungen betroffen. Alleine in Österreich sind dies 3,43 Millionen Menschen. Rund die Hälfte davon leiden an „stillen Augenerkrankungen“, die ohne augenärztliche Untersuchung häufig lange unentdeckt bleiben, jedoch in Hinblick auf eine langfristig höhere Lebensqualität frühzeitig behandelt werden sollten. Zu diesen „stillen Augenerkrankungen“ zählen diabetische Netzhauterkrankungen, die unbehandelt zur Erblindung führen können.

Auch der „Grüne Star“ bzw. Glaukom, der durch erhöhten Augendruck ausgelöst wird, ist meist schon irreversibel, wenn PatientInnen erste Symptome wie Gesichtsfeldeinschränkungen wahrnehmen. „Ganz zentral ist es daher, dass die PatientInnen regelmäßig und in allen Lebensabschnitten vom Augenarzt untersucht werden. Die Beratung durch Optiker allein ist leider kein Ersatz für wichtige Netzhautuntersuchungen“, sagt Prof. Dr. Susanne Binder, Vorstand der Augenabteilung KA Rudolfstiftung.

Kinder und Jugendliche sind häufig von Kurz-, Weit- und Fehlsichtigkeit sowie vom Schielen betroffen. Ab 40 Jahren treten bei Patienten der Graue Star, der Grüne Star, die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und diabetische Netzhautveränderungen auf.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben