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Augenheilkunde 1. Juni 2010

EU konformes Hornhautbanking – eine Bestandsaufnahme Hornhautbank Linz

Aufgrund der EU-Richtlinie 2004/23/EG kommt es europaweit auch im Hornhautbankenwesen zu sinnvollen und notwendigen Anpassungen. Die Implementierung in österreichisches Recht erfolgte durch Schaffung des Gewebesicherheitsgesetzes und dreier neuer Verordnungen. Für den Betrieb wird eine erfolgreiche Inspektion und Zulassung verlangt. Die hierfür notwendigen Vorraussetzungen sind mit einem gewaltigen finanziellen und organisatorischen Mehraufwand verbunden, die wahrscheinlich nur von wenigen Gewebebanken dauerhaft bewerkstelligt werden können. Als Folge ist in ganz Europa mit einer Abnahme der Zahl der Gewebebanken und einem empfindlichen Anstieg der Transplantatkosten zu rechnen. Im Linzer AKh wurde 2008 eine Kooperation zwischen der vorhandenen Hornhautbank und der Gewebebank des Roten Kreuzes geschaffen und die Infrastruktur bzw. Prozesslandschaft den Erfordernissen angepasst, sodass diese Hornhautbank nunmehr als erste Hornhautbank Österreichs über ein entsprechendes Zertifikat verfügt.

M. Dichtl, C. Gabriel, S. Hennerbichler, B. Seitz, S. G. Priglinger, Spektrum der Augenheilkunde 3/2010

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