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Allgemeinmedizin 1. Juni 2016

Medikationsplan

Kritik an geringer Einbindung der Apotheker

Mit dem Instrument des Medikationsplans soll in Deutschland die Arzneimittelsicherheit erhöht werden. Dies schreibt das im vergangenen Jahr in Kraft getretene E-Health-Gesetz fest. Mit der Umsetzung sind manche Gruppen nicht zufrieden.

Ab dem 1. Oktober 2016 haben Patienten, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden, in Deutschland Anspruch auf die Erstellung sowie Aktualisierung eines Medikationsplans. Die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (BÄK), vom Deutschen Apothekerverband (DAV) und der Bundesärztekammer (BÄK) dafür erarbeitete Rahmenvereinbarung wird von der Bundesapothekerkammer (BAK) allerdings kritisiert: Ohne begleitende Medikationsanalyse und kontinuierliches Medikationsmanagement erreiche ein Medikationsplan nicht die beabsichtigte erhöhte Arzneimittelsicherheit. In der Vereinbarung seien, so die BAK, die Aufgaben des Apothekers nicht ausreichend präzisiert und die zentrale Rolle des Apothekers bei der Arzneimitteltherapiesicherheit werde nicht ausreichend anerkannt.

Quelle: abda

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