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Beratung zur richtigen Einnahme der Medikamente.
 
Allgemeinmedizin 2. März 2015

Apotheker managt Medikation

Weniger arzneimittelbezogene Komplikationen sichern den besseren Therapieerfolg und sparen Kosten.

Medikationsmanagement ist das zentrale Zukunftsthema im Arzneimittelbereich. Denn arzneimittelbezogene Probleme verschlechtern den Therapieerfolg und verursachen hohe Kosten. Die Fortbildungswoche der Apotheker in Schladming setzte heuer den Schwerpunkt „Medikationsmanagement und Niere“.

„Die Niere und ihre Erkrankungen beeinflussen die Pharmakokinetik von Arzneistoffen, machen Dosisanpassungen nötig und schließen nicht selten Wirkstoffe aus. Welche Arzneistoffe sind hauptsächlich beteiligt? Welche Patienten sind besonders gefährdet? Antworten auf diese Fragen und einen umfangreichen Überblick zum Thema Medikationsmanagement und Niere gaben Experten bei der Fortbildungswoche in Schladming“, erklärte Mag. pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Laufend analysiert und otpimiert

Im Rahmen des Medikationsmanagements wird die Medikation des Patienten, einschließlich der Selbstmedikation, laufend analysiert und optimiert. Arzneimittelbezogene Probleme können dadurch besser erkannt und gelöst werden. Diese gesamtheitliche Betreuung in allen Arzneimittelfragen ist untrennbar mit der Leistung der Apotheke verbunden. „Apothekerinnen und Apotheker analysieren die Gesamtheit der einzunehmenden Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, erstellen Medikationspläne und beraten zur richtigen Einnahme von Medikamenten. Medikationsmanagement bringt für Patienten eine höhere Arzneimittelsicherheit und fördert zudem die Compliance“, so Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Quelle: Presseaussendung der Österr. Apothekerkammer

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