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Allgemeinmedizin 30. Juni 2014

Sicherheit für Patienten

In einer Kooperation der Johns Hopkins University und der Med-Uni Wien erfahren Führungskräfte, mit welchen Methoden sie die Sicherheit ihrer Patienten gewährleisten können.

Die Medizin wird immer vielschichtiger, daher werden vor allem jene Kollegen mit Führungsqualität geschätzt, die mitten in dem komplexen Zusammenspiel von ökonomischen, medizinischen und organisatorischen Anforderungen die Übersicht nicht nur verlieren. In diesem verflochtenen Zusammenspiel gilt es vor allem eines zu bewahren: die Patientensicherheit.

Ein Blick auf die Statistiken verdeutlicht die Bedeutung des Themas: So sind in den USA etwa 100.000 Todesfälle jährlich direkt oder indirekt auf Behandlungsfehler zurückzuführen. Und auch wenn für Europa keine Zahlen vorliegen, zählt die Patientensicherheit auch hier zu den größten Herausforderungen der modernen Medizin. „Es ist notwendig, im Bereich Patientensicherheit eine evidenzbasierte Medizin einzuführen. Einiges ist in den letzten Jahren bereits passiert. Aber noch sind viele weitere Maßnahmen notwendig“, sagt Prof. Dr. Markus Müller, Vizerektor der MedUni Wien.

Die MedUni Wien lädt deshalb vom 1. bis zum 5. September 2014 gemeinsam mit der Johns Hopkins University zum fünftägigen Seminar „Leadership in Patient Safety and Quality“ in Wien ein. Eine Lehrveranstaltung mit mehreren Premieren: So ist es die erste Kooperation zwischen der amerikanischen Eliteuniversität und der MedUni Wien und für beide Institute ein wichtiger Teil ihrer Internationalisierungsstrategie. Zudem beschreitet man mit diesem Seminar neue Wege in Mitteleuropa. Bis dato gab es keine vergleichbare Veranstaltung, die Johns Hopkins University ist im Bereich Patientensicherheit weltweit führend.

Weitere Informationen: http:// patientsafety.meduniwien.ac.at

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