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Allgemeinmedizin 10. Dezember 2013

Zyklisches Erbrechenssyndrom im Erwachsenenalter

Das zyklische Erbrechenssyndrom (CVS) ist eine funktionelle Erkrankung, die in jedem Lebensalter auftreten kann.

Sie ist charakterisiert durch rezidivierend auftretende, stereotype Erbrechensepisoden mit dazwischen liegenden symptomfreien Phasen. Die geringe Bekanntheit des Syndroms führt häufig zu einer Verzögerung der Diagnosestellung.

Es existiert kein spezifischer Test zum Nachweis der Erkrankung. Die Diagnose wird aufgrund der typischen Anamnese und einem Ausschluß anderer Erkrankungen mit einem rezidivierend auftretenden Erbrechen gestellt.

Die Therapie der akuten Erbrechensphase beinhaltet antiemetische Medikamente, Medikamente gegen Migräneanfälle und Sedativa. Für die Prophylaxe im symptomfreien Intervall kommen häufig Amitriptylin und Propranolol zum Einsatz.

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