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Rheumatologie 1. Mai 2008

Nichtsteroidale Antirheumatica in der Therapie der Spondylitis ankylosans

Im therapeutischen Management der ankylosierenden Spondylitis (AS) bestehen die vorrangigen Ziele in der Beschwerdelinderung sowie der Verhinderung von strukturellen Veränderungen und von Funktionseinbußen, und zwar mittels medikamentöser und nicht-medikamentöser Interventionen. Die häufig eingesetzten NSAR sind oft genug von Nebenwirkungen begleitet – auch kann die erstrebte Beschwerdelinderung unzureichend sein. Die therapeutischen Effekte der klassischen NSAR und der COXIBE sind vergleichbar im Ausmaß. Aber inzwischen wissen wir um das erhöhte cardiovasculäre Risiko verbunden mit einer solchen Therapie, wahrscheinlich Folge eines Ungleichgewicht zwischen COX-1- und COX-2-Hemmung. Ob die kontinuierliche – im Gegensatz zur bedarfsadaptierten – Einnahme von NSAR die Progredienz der strukturellen Veränderungen des Achsenorgans hemmen kann, dazu gibt es begrenzte Evidenz. Eine kritische Analyse in einer jüngeren Veröffentlichung zu diesem Thema besagt, dass wir mehr Evidenz brauchen, bevor wir eine kontinuierliche Einnahme von NSAR oder Coxiben empfehlen können – auch in Anbetracht des erhöhten cardiovasculären Risikos.

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