zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 17. Jänner 2014

WGKK steht zur ärztlichen Versorgung im neunerhaus

Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), die seit 2006 die medizinische Versorgung von obdachlosen Menschen im neunerhaus wesentlich mitfinanziert, wird diese auch weiterhin in gewohnter Qualität weiterführen.

Den finanziellen Engpass, der nun mehrfach vom neunerhaus ins Treffen geführt wurde, kann die WGKK nicht nachvollziehen: Pro Behandlungsfall erhält das neunerhaus im Vergleich zum niedergelassenen Allgemeinmediziner beinahe den doppelten Betrag, da die Patientinnen und Patienten oftmals mit mehrfachen gesundheitlichen Problemen kämpfen und einer entsprechenden Betreuung bedürfen. Dazu kommt, dass die Honorare auf Basis des jüngsten Vertragsabschlusses zwischen WGKK und Ärztekammer für Wien entsprechend erhöht werden. Die Gesundheitsversorgung ist damit jedenfalls gewährleistet.

Im Jahr 2012 wurden 235.000 Euro für 2.400 Behandlungsfälle im Bereich der allgemeinmedizinischen ärztlichen Versorgung aufgewendet.

Erstaunt zeigt sich die WGKK über die jüngste Vorgehensweise der Verantwortlichen im neunerhaus, die in dieser Sache bislang keinen Kontakt zum Vertragspartner WGKK gesucht haben.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben