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Zytologie als Material für die Molekularpathologie

  • 01.12.2016
  • Pathologie
Erschienen in:

Zusammenfassung

Personalisierte Therapiekonzepte, bei denen der Wirkstoff auf die genetischen Veränderungen im Tumor des Patienten abgestimmt ist, haben in den letzten Jahren zu einem Paradigmenwechsel in der Onkologie geführt. Eine umfassende molekulardiagnostische Tumorcharakterisierung vor Therapiebeginn ist daher essenziell, um die für den Patienten optimale Therapie auszuwählen. Die kontinuierlich steigende Zahl therapierbarer Genveränderungen und bekannter Resistenzmechanismen bei limitierter Verfügbarkeit von Probenmaterial stellt die molekulare Diagnostik dabei vor völlig neue Herausforderungen. Die Möglichkeit, nicht nur in Paraffin eingebettetem Tumorgewebe, sondern auch in Zytologien oder sogar zirkulierender Tumor-DNA Mutationen, Translokationen und Kopienzahlveränderungen bestimmen zu können, dehnt die diagnostischen Möglichkeiten erheblich aus.
Titel
Zytologie als Material für die Molekularpathologie
Verfasst von
PD Dr. Lukas C. Heukamp
Prof. Lukas Bubendorf
Publikationsdatum
01.12.2016
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Wiener klinisches Magazin / Ausgabe 6/2016
Print ISSN: 1869-1757
Elektronische ISSN: 1613-7817
DOI
https://doi.org/10.1007/s00740-016-0144-z
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