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30.08.2017 | schwerpunkt kinder- und jugendpsychiatrie | Ausgabe 3/2017

neuropsychiatrie 3/2017

Zur Psychodynamik von Organisation und Kooperation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Zeitschrift:
neuropsychiatrie > Ausgabe 3/2017
Autoren:
Rainer Fliedl, Dr. Kathrin Sevecke

Zusammenfassung

Kinder- und Jugendpsychiatrien sind im Rahmen des Krankenanstaltengesetzes nach innen klar als Rasterorganisationen definiert. Daraus ergibt sich zumeist eine formale Klarheit über Aufgaben und Tätigkeiten der einzelnen Personen. Dies ist bei den Schnittstellen zu den medizinischen Bereichen wie Kinder- und Jugendheilkunde, Psychiatrie, aber auch zu den anderen Institutionen, die Kinder und Jugendliche unterstützen, wie Schule oder Kinder- und Jugendhilfe, in unterschiedlichen Gesetzen definiert. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass Kinder- und Jugendliche und ihre Familien ein hohes Spannungspotential in die unterschiedlichen Einrichtungen einbringen und dies – sowohl institutionsintern als auch in der Kooperation mit anderen Institutionen – zu erheblichen systemischen Verstrickungen führen kann.
Es bedarf daher der Berücksichtigung dieser Phänomene in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen und eine besondere Form von Beziehungspflege, der inner- und interinstitutionellen Strukturgebung und Reflexion, damit das von den Familien und anderen Systemen ausgelöste Agieren, nicht zum Schaden der Patienten ist. Zu achten ist auch insbesondere auf die Leitungsverantwortung auf den unterschiedlichen institutionellen Ebenen.

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